Unsere Künstler*innen

Seit Jahrzehnten bietet der Verein Theater und Musik in Ahrensburg e.V. regelmäßig Theater- und Musikaufführungen auf hohem Niveau an. Zu den Künstlerinnen und Künstlern gehören Tourneetheater wie die „Hamburger Kammerspiele“, das „Ernst Deutsch Theater Hamburg“, das „Renaissance Theater Berlin“ u.a., sowie weltberühmte Musiker*innen wie Daniel Hope, Isabelle Faust, Grigory Sokolov oder das Vokalensemble „VOCES8“, um nur ein paar wenige zu nennen. Schauen Sie selbst!

Delian Quartett

07.11.2026, 19:30

Delian Quartett

2. Abonnementskonzert

Namenspatron des delian::quartetts ist der griechische Gott Apollon, der als Gott der schönen Künste nach seinem Geburtsort, der Insel Delos, auch Delian heißt. Bereits im Jahr seiner Gründung 2007 öffneten sich dem delian::quartett die Türen der großen Häuser und bedeutenden Festspiele. Das Echo auf jene ersten Konzerte katapultierte es „praktisch über Nacht“ (Die Rheinpfalz) mitten in die internationale Konzertwelt. Das Debüt des delian::quartetts 2009 in der Berliner Philharmonie entfachte wahre Begeisterungsstürme und wurde schon nach dem Eröffnungsstück mit stehenden Ovationen aufgenommen. Seither verzeichnet das Ensemble von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierte Auftritte in ganz Europa und – als Kulturbotschafter des Goethe-Instituts – bis nach Afrika. Seine unkonventionelle und beziehungsreiche Programmgestaltung macht viele der Delian-Projekte zum „Ereignis“ (Bonner General-Anzeiger) und „Faszinosum“ (Frankfurter Neue Presse). Beachtung finden regelmäßig die „atemberaubenden Interpretationen“ (Ostthüringer Zeitung) des Quartetts, die wie „eine Neugeburt aus dem Geist der Musik“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) wirkten, ebenso wie seine unverwechselbare Ensemble-Persönlichkeit: eine „wundervolle Klanglichkeit und erstaunliche Plastizität der Strukturen“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung), angesichts derer aber dennoch stets gelte: „Wahrheit geht hier vor Schönheit“ (Der Tagesspiegel). Vielfach wurde der „Spitzenwein delian::quartett“ (Radio France) von Presse und Rundfunk portraitiert oder in Konzert-Mitschnitten einem breiten Publikum präsentiert. Seine CD-Einspielungen belegten Top-Plätze in den Klassikcharts und wurden als „subtle and rewarding performance“ (the Strad) mit „Höchstnoten auf der gesamten Linie“ (Klassik Heute) ausgezeichnet. Ein großes Engagement des Ensembles gilt der Erweiterung des Repertoires. Diverse Uraufführungen wurden ihm zugeeignet. 2019 widmete Aribert Reimann dem delian::quartett und der Sopranistin Claudia Barainsky seine Bearbeitung von Schumanns Liedzyklus „Frauenliebe und -leben“. Unter den künstlerischen Gästen des delian::quartetts sind und waren Gilles Apap, Measha Brueggergosman, Gérard Caussé, Stella Doufexis, Per Arne Glorvigen, das Henschel-Quartett, Sergei Nakariakov, Menahem Pressler, Anatol Ugorski und viele mehr. Mit dem großen Schauspieler Bruno Ganz teilten die Delians bis zu seinem Tod 2019 zehn Jahre ihrer künstlerischen Laufbahn in verschiedenen aufsehenerregenden Lesungsprojekten.
Seit 2017 verbindet die Mitglieder des delian::quartetts als Pirastro-Artists eine Partnerschaft mit dem renommierten Saitenhersteller. Adrian Pinzaru spielt eine Violine von Giovanni Battista Rogeri, großzügig weitergereicht durch Christine Anderson; Andreas Moschos Violine von Giovanni Francesco Pressenda ist eine weitherzige Dauerleihgabe der Paderborner Familien Lödige und Jacoby.

Das Programm:

William Byrd - „Sing joyfully“ aus Cathedral Music, Volume 2, p. 34, bearbeitet für Streichquartett von Stefano Pierini

Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch - Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73

- Pause -

William Byrd - „Ave verum corpus“ aus Gradualia I, no. 37, bearbeitet für Streichquartett von Stefano Pierini

Ludwig van Beethoven - Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 95 „Serioso“

Hier erhalten Sie ab dem 1. Juli 2026 Ihre Eintrittskarten: www.ticket-regional.de/tum-ahrensburg  

Adrian Pinzaru (Violine)
Andreas Moscho (Violine)
Lara Albesano (Viola)
Hendrik Blumenroth (Violoncello)

delian quartett 6 by Mathias Bothor

Auf den zweiten Blick

24.10.2026, 19:30

Lucy van Kuhl und Es-Chord-Band

1. Abonnementsvorstellung

Die in Köln geborene Lucy van Kuhl studierte Germanistik, Geschichte und Musikwissenschaft in München und zeitgleich Klavier in Linz (A). Nach dem Abschluss der beiden Studien spielte sie für einige Jahre mit ihrem Bruder in einem klassischen Duo (Cello & Klavier), begleitete namhafte österreichische Schauspieler*innen und war mit einem Comedy-Autoren in ganz Deutschland auf Tournee. Seit 2015 begeistert sie als Musikkabarettistin und Liedermacherin mit ihren eigenen Liedern den deutschsprachigen Raum. 2017 erhielt sie ein von der GEMA-Stiftung ins Leben gerufene Stipendium für die einzige Songwriter-Masterclass „Celler Schule“. Im Fernsehen war und ist sie mittlerweile in vielen Kabarett-Sendungen zu sehen, u.a. in „Olafs Klub“ (mdr), „Alfons & Gäste“ (SR/SWR), „Schlachthof“ (BR). Sie erhielt mehrere renommierte Kabarettpreise, u.a. 2019 das „Scharfrichterbeil“ (Jury- und Publikumspreis), 2021 den „Stuttgarter Besen“ (Publikumspreis), und 2022 den „Schwäbischen Kabarettpreis“.

Sie war von 2018 bis 2026 bei Konstantin Wecker in seinem Label „Sturm & Klang“ unter Vertrag, wo zeitgleich zu ihren Programmen 2019 ihr Album „Dazwischen“, 2021 „Alles auf Liebe“ (mit Band), 2022 „Auf den zweiten Blick“ (mit Band) und 2025 „Geschickt verpackt“ erschienen sind.

Lucy van Kuhl lebt in Südfrankreich, Berlin und auf Reisen.

Verliebt auf den zweiten Blick. Begeistert auf den zweiten Blick. Mitfühlend auf den zweiten Blick. Enttäuscht auf den zweiten Blick. Viele Menschen, Momente und Emotionen nehmen wir beim ersten Mal nicht richtig wahr.  Lucy van Kuhl besingt und kommentiert in ihrem neuen Programm „Auf den zweiten Blick“ empathisch die Liebe, das Alter, Menschen, die in unserer Gesellschaft kaum wahrgenommen werden, Menschen, die (leider) viel zu sehr wahrgenommen werden, Situationen, die man sich eingebrockt hat und aus denen man schlecht wieder rauskommt. Und sie stellt sich die Frage „Wann hab ich zum letzten Mal was zum ersten Mal gemacht?“, denn es lohnt sich auch ein zweiter, dritter, sechster Blick auf unsere Lebensroutine. Der erste Blick ist der intuitive, der zweite Blick kann der besondere sein.

Hier erhalten Sie ab dem 1. Juli 2026 Ihre Eintrittskarten: www.ticket-regional.de/tum-ahrensburg

Lucy van Kuhl und Es-Chord-Band

FotoAufdenzweitenBlick

VOCES8

20.09.2026, 19:30

VOCES8

1. Abonnementskonzert

VOCES8

Mit VOCES8 kommt eines der führenden englischen Vokalensembles nach Ahrensburg, viele sagen mittlerweile, es sei das beste der Welt. In den letzten Jahren ging es steil bergauf, selbst in der Pandemie konnten sie mit ihrem Festival "Live From London" und der neu gegründeten "VOCES8 Digital Academy" ihre Bekanntheit weiter steigern, gerade auch beim jungen Publikum. Ihre Musikvideos haben hunderttausende Aufrufe und ihre Alben wurden millionenfach gehört, auch die Musikstreamingplattform „Spotify“ weist fast eine halbe Million monatliche HörerInnen aus. Und trotzdem besteht Einigkeit, dass ein Liveauftritt von VOCES8 alle Aufnahmen noch übertrifft. Die gerade, vibratolose Stimmführung erzeugt einen unglaublich harmonischen Klang, der Suchtpotential hat. Ihr Konzertkalender ist prall gefüllt, rund um den Globus sind sie bei den wichtigsten Festivals und Konzerthäusern zu Gast. Ein großer Rummel um ein Vokalensemble, das eigentlich „nur“ A-cappella-Musik macht. Aber definitiv zu Recht!

www.russ-artists.de

www.voces8.com
www.voces8.foundation

Das Programm: "Cities of Sound"

Werke von Giovanni Croce (Venedig), Orlando di Lasso (München), Igor Stravinsky (Paris), Eric Whitacre (London), Trad. Isländisch (Reykjavik), Arvo Pärt (Tallinn), Ola Gjeilo (Olso), Jean Sibelius (Helsinki), Tomas Luis de Palestrina (Rom), Gregorio Allegri (Rom/Vatikanstadt), Felix Mendelssohn-Bartholdy (Leipzig), Franz Schubert (Wien), Orlandus Lassus (Paris), Paul Simon arr. Naomi Crellin (London), Carroll Coates arr. Gene Puerling (London), Vernon Duke / Yip Harburg arr. Jim Clements (Paris), Fred Ebb & John Kander arr. Alexander L’Estrange (New York) 

Änderungen vorbehalten! 

Hier erhalten Sie ab dem 1. Juli 2026 Ihre Eintrittskarten: www.ticket-regional.de/tum-ahrensburg 

 Savannah Porter, soprano
 Virginia Grabovsky, soprano
 Katie Jeffries-Harris, alto
 Barnaby Smith, alto and artistic director
 Blake Morgan, tenor 
 Euan Williamson, tenor
 Christopher Moore, baritone
 Dominic Carver, bass

 

Bild

LaLeLuja! Die 30 Jahre-Jubiläumstour

08.05.2026, 20:00

LaLeLu

Sonderveranstaltung - Nur Freiverkauf

LaLeLuja! Die 30 Jahre-Jubiläumstour “1995 fing es an, auf einer Semesterparty dann und wann…”, und seitdem begeistern drei Männer und eine Frau aus Norddeutschland nur mit ihren Stimmen und grenzenloser Kreativität ihre große Musik- und Comedy-Fangemeinde in der gesamten Republik. LaleLu, das einzigartige A cappella comedy-Quartett aus Hamburg, feiert 30-jähriges Bühnenjubiläum und ist damit eine der wenigen Bands mit einer solch dauerhaften Erfolgsgeschichte. O-Ton LaLeLu: "Es fühlt sich unglaublich an, dass wir mit Musik und Comedy bereits seit 30 Jahren die Menschen in der gesamten Republik begeistern dürfen. Die Vorfreude auf diese Tour und darauf, mit unseren Fans zu feiern, ist riesig! Wir sind so dankbar für all die Unterstützung, die wir in den drei Jahrzehnten erhalten haben und wir werden jeden Abend für unser Publikum wie gewohnt alles geben.“ Für die Jubiläumsshow ziehen Jan, Tobi, Sanna und Frank aus der großen Auswahl von siebzehn abendfüllenden Programmen natürlich alle Register: Sie singen ihre größten Hits und All-time-Lieblinge aus drei Dekaden, aber auch längst verschollen geglaubte Klassiker und na, klar…auch brandneue Songs! Seit den Anfängen steht LaLeLu für lustvolles, theatrales Musik-Kabarett mit politischen Seitenhieben - einzigartig, geistvoll, witzig, spritzig, mit jugendlichem Charme und viel Liebe zur Musik. Was 1995 in Hamburg auf einer Semesterparty begann, ist aktuell vielschichtiges Entertainment im Viererpack und der unterhaltsamste deutsche A cappella Comedy- Act. Ob auf einer kleinen Kulturbühne oder in der Elbphilharmonie - ob Jazz, Schlager, Oper, Pop, Volkslied, Handmade Music oder Body Percussion - die vier norddeutschen Stimmbandakrobaten und Vollblutmusiker mit der Mission, politische Satire, Parodie, anarchischen Humor und hemmungslosen Quatsch ohne Instrumente in musikalischen Hochgenuss einzupacken, sind jeden Abend eine Garantie für Standing Ovations, wundgeklatschte Hände, Lachmuskelkater, kochende Säle und großartigen Spaß. LaLeLu - a cappella comedy, gegründet 1995, sind von Februar 2025 bis Juli 2026 auf Jubiläumstour. Von Apenrade bis Zürich, von Aachen bis Zittau und wieder zurück! 

Hier erhalten Sie Ihre Eintrittskarten: www.ticket-regional.de/tum-ahrensburg

LaLeLu:

Tobias Hanf

Jan Melzer

Sanna Nyman

Frank Valet

20230824 JonasWalzberg Shooting LaLeLu 0048

Traumnovelle (Arthur Schnitzler)

25.04.2026, 20:00

Andreas Pietschmann, Lesung und Stefan Weinzierl, Musik

5. Abonnementsveranstaltung

Traumnovelle (Arthur Schnitzler)

Auf der Suche nach den verborgenen Sehnsüchten unserer Psyche begeben sich der Schauspieler Andreas Pietschmann und der Musiker Stefan Weinzierl auf einen Streifzug durchs nächtliche Wien und hüllen Arthur Schnitzlers bekannte Erzählung in einen atmosphärisch-dichten Klangteppich aus Sprache und Musik.


Als 1925 die wohl vieldeutigste von Arthur Schnitzlers Erzählungen erschien, durchlief die Wiener Gesellschaft ein Schauder. Die Gnadenlosigkeit, mit der Schnitzler darin den Seelengrund eines gesitteten Ehepaares bloßlegt, schockierte die Gemüter. 
Die „Traumnovelle“ handelt von menschlichen Sehnsüchten und Trieben vor dem Hintergrund erster wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Psychoanalyse. 1999 wurde sie von Stanley Kubrick unter dem Titel „Eyes Wide Shut“ verfilmt.

"Aber so wie jenes frühere Gefühl von Entsetzen und Scham über alles im Wachen Vorstellbare weit hinausging, so gibt es gewiss nichts in unserer bewussten 
Existenz, das der Gelöstheit, der Freiheit, dem Glück gleichkommt,
das ich nun in diesem Traum empfand." 
(Siegmund Freud in einem Brief an Arthur Schnitzler, 1912)


Das Hörbuch zur Konzertlesung ist im Dezember 2024 beim Buchfunk Verlag erschienen.
www.buchfunk.de

Andreas Pietschmann beherrscht die ganze Bandbreite mimischer, gestischer und sprachlicher Darstellung. Nach seinem Schauspielstudium an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum folgten Engagements an den Schauspielhäusern Bochum und Zürich, am Thalia Theater in Hamburg, am Maxim Gorki Theater und am Deutschen Theater in Berlin.
In Film und Fernsehen wird der äußerst wandlungsfähige Schauspieler zum gefragten Charakterdarsteller in preisgekrönten Kinofilmen (Die geliebten Schwestern, Sonnenallee, FC Venus), großen Fernsehproduktionen (Tatort, Hindenburg, Böseckendorf) und erfolgreichen Serienformaten (Une Mère Parfaite, GSG9, Ku'damm).
Mit den Netflix-Produktionen „Dark“ und „1899“ gelingt ihm endgültig der internationale Durchbruch.
Charme, Humor und Ausdrucksstärke machen Andreas Pietschmann zu einem äußerst beliebten Hörbuchsprecher, weshalb seine Stimme in zahlreichen Produktionen eindrucksvoll zu hören ist.


Die Musik von Stefan Weinzierl passt in keine Schublade - genauso wenig wie sein Instrumentarium. Ob mit großem Orchesterschlagwerk oder kleinen Effektinstrumenten – mit dem einzigartigen Klangspektrum seiner facettenreichen Schlaginstrumente entwickelt der Schlagzeuger und Multi-Perkussionist (Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg) Hörwelten für energiegeladene Bühnenproduktionen und schlägt dabei gern den Bogen zu Literatur oder Schauspiel.
In seinen Produktionen arbeitet er mit Deutschlands erste Schauspiel-Garde, wie Devid Striesow, Claudia Michelsen, Dietmar Bär, Mark Waschke, ChrisTine Urspruch, Ulrike Folkerts, Andreas Pietschmann und Walter Sittler zusammen und folgte u.a. Einladungen der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden, der Ruhrfestspiele Recklinghausen, des Schleswig-Holstein Musik Festivals, der Elbphilharmonie Konzerte, der San Francisco Symphony, der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und zahlreicher Theater in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Staatstheater Hannover und Oldenburg, Theater Baden-Baden, Freiburg, Lübeck, Regensburg u.v.a.)
In seinem Hamburger Tonstudio entwickelt und produziert Stefan Weinzierl regelmäßig Musik für Bühnenwerke, Hörbücher und Dokumentationen.

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Andreas Pietschmann, Lesung
Stefan Weinzierl, Musik

Andreas Pietschmann 2 (c) Paul Zimmer

KOSMOS BACH - Musik um Johann Sebastian Bach

21.03.2026, 20:00

KOSMOS BACH - Musik um Johann Sebastian Bach

6. Abonnementskonzert

In diesem brillanten Konzertabend wird das Oeuvre der Bach-Dynastie in seiner ganzen stilistischen und virtuosen Vielfarbigkeit par excellence umfassend und abwechslungsreich ausgeleuchtet. Im Zentrum stehen Sonaten von Johann Sebastian Bach im Dialog mit Werken seiner Söhne Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann sowie einigen seiner bedeutendsten Zeitgenossen.

Bachs hoch geschätzter Kollege Johann Adolf Hasse erklingt mit seiner außergewöhnlichen Sonate in d-Moll für Flöte und Basso continuo, die in Stil und dramatischem Gestus in der Barockmusik ihresgleichen sucht. Im Jahr 1705 wanderte J. S. Bach 400 km von Arnstadt nach Lübeck, um zu Dietrich Buxtehude zu pilgern und ihm in einer Art viermonatigem „Bildungsurlaub“ zuzuhören - dessen vielstimmiges und virtuoses Präludium gibt Einblick in die vollkommene Spielkunst auf dem Cembalo.


Eine weitere würzige Note im Programm erklingt mit einer spielerisch-virtuosen Sonate für Flöte und Basso continuo des selten zu hörenden Bach-Schülers Johann Friedrich Agricola (1720 - 1774).

Imme-Jeanne Klett erhielt ihre Ausbildung in Hamburg bei Prof. Jean-Claude Gérard und Prof. Ingrid Koch-Dörnbrak. Sie konzertiert erfolgreich als Solistin und Kammermusikerin mit renommierten Orchestern und Kammerensembles im In- und Ausland. Regelmäßige Konzertreisen führen sie in die USA und viele europäische Staaten sowie zu internationalen Festivals, z. B.  Internationales Flötenfestival, vielfach Schleswig-Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Festival EuroKlassik, Niedersächsische Musiktage, Kultursommer Hohenlohe, Festival Arabesques Hamburg, China Time Hamburg und Berlin u.v.a. Im Jahr 1995 gründete sie das Ensemble Obligat Hamburg.
Rundfunk- und CD-Aufnahmen erschienen mehrfach für Deutschlandradio Kultur, den NDR, Radio Bremen, HR, BR, RBB, SWR, WDR, Radio France, Radio Finnland, Radio New Zealand sowie bei Dabringhaus und Grimm Detmold, Genuin Leipzig und für das Label C2 Hamburg. Imme-Jeanne Klett ist Professorin für Flöte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und lehrt international bei Kursen für Flöte und Kammermusik. Sie ist Solo-Flötistin der Hamburger Camerata und Künstlerische Leiterin des Festivals für Kammermusik in Hamburg OBLIGAT!  

www.imme-jeanne-klett.de            

Martin Klett hat sich als außerordentlich vielseitiger und wandlungsfähiger Pianist einen Namen gemacht. Seine intuitive und natürliche Art zu musizieren trifft auf große Neugier und Entdeckergeist. So kann man ihn als klassischen Kammermusiker erleben, als Mitglied des Cuarteto SolTango, als Solist mit Repertoire von Bach bis Crumb, als Cembalist mit historisch informierten Ensembles oder in Rezitalen, die zwischen Klassik, Tango und Jazz changieren. Diese stilistische Flexibilität bildet sich auf inzwischen 14 Alben ab, auf denen er mit dem Armida Quartett, Sebastian Manz, Mark Schumann, Charles-Antoine Duflot, dem Cuarteto SolTango und als Solist zu hören ist.
Aktuell konzentriert sich Martin Klett zunehmend auf das Cembalospiel und hat in diesem Rahmen mit Künstlern wie Maurice Steger, Jonian Ilias Kadesha, Arabella Steinbacher und Magali Mosnier sowie den Chaarts Chamber Artists und der Kammerakademie Potsdam zusammengearbeitet. Weitere Highlights der aktuellen Saisons sind seine Debuts im Konzerthaus Wien, beim Beethovenfest Bonn, beim Mosel Musikfestival und dem Klosters Music Festival. Martin Klett studierte bei Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck und lehrt inzwischen selbst als Dozent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, zuvor an den Hochschulen Leipzig, Detmold und Karlsruhe.

www.martinklett.de


Charles-Antoine Archambault, geboren in St. Quentin/Frankreich, wurde bereits im Alter von 13 Jahren als Jungstudent am Conservatoire National de Région de Paris (CNR) in die Klasse von Marcel Bardon aufgenommen, die er 2006 mit Auszeichnung beendete. Sein Masterstudium absolvierte er ebenfalls mit Auszeichnung bei Prof. Jean-Guihen Queyras und darauf folgend an der Musikhochschule Lübeck in der Solisten-Klasse bei Prof. Troels Svane 2012. Parallel dazu belegte er einen Ergänzungsstudiengang im Fach Barockcello an der Schola Cantorum Basiliensis bei Prof. Christophe Coin. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er u. a. bei Antonio Meneses, Jens-Peter Maintz, Wolfgang-Emanuel Schmidt, Gary Hoffmann, Anner Bylsma. Der junge Cellist erspielte sich bereits zahlreiche internationale Preise, (Paris, London, Int. Beethoven-Wettbewerb Hradec-nad-Moravici, Lübeck). Er gastiert regelmäßig bei Festivals und Konzertreihen, so bei dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Heidelberger-Frühling, dem Prager Frühling, dem Festival der Nationen, und bei „Winners & Masters“. Nach Stationen als Solocellist beim WDR Köln, den Hamburger Philharmonikern und dem Ulster Orchestra Belfast ist er seit 2022 Solocellist des Orquesta Sinfónica de Barcelona.                                          

www.charlesantoineduflot.com
     

Programm:

Werke für Flöte, Violoncello und Cembalo


Johann Sebastian Bach - Sonate E - Dur BWV 1035

Dietrich Buxtehude - Praeludium in g-moll, BuxWV 163

Wilhelm Friedemann Bach - Sonate e - Moll BR-WFB B 17

Johann Friedrich Agricola - Sonate A-Dur

Johann Adolf Hasse - Sonate d-Moll

Carl Philipp Emanuel Bach - Sonate g - Moll Wq. 88, H.510

Johann Sebastian Bach - Sonate e - Moll BWV 1034 

 

Hier erhalten Sie Ihre Eintrittskarten: www.ticket-regional.de/tum-ahrensburg

Imme-Jeanne Klett, Flöte
Martin Klett, Cembalo
Charles-Antoine Archambault, Violoncello

charles antoine archambault

Ahrensburger Kammerorchester

21.02.2026, 20:00

Ahrensburger Kammerorchester

5. Abonnementskonzert

Das Ahrensburger Kammerorchester besteht aus engagierten Amateuren und Instrumentalprofis. Es werden Werke aus allen Stilepochen gespielt, die für kleinere sinfonische Besetzungen geschrieben sind. Auch werden regelmäßig Solokonzerte ebenfalls aller Stilepochen erarbeitet. Die Solisten stammen entweder aus eigenen Reihen oder sind professionelle Solo-Orchestermusiker, Hochschulprofessoren und renommierte Solisten.

Jana Kuss (Violine)

Jana Kuss, Primaria des Kuss Quartetts, ist mit Herz, Geist und Seele der Kammermusik verbunden.
Bereits im Alter von 12 Jahren wurde sie von der renommierten Kammermusik- Koryphäe Eberhard Feltz gefördert und gründete mit 14 Jahren gemeinsam mit Oliver Wille das Kuss Quartett. Seither bestimmen ihre Begeisterung und ihr Engagement für das Streichquartett-Genre ihr Leben.
Über viele Jahre hinweg war Eberhard Feltz Geigenlehrer und Mentor des Quartetts. Auch die Begegnung mit György Kurtág hatte einen tiefen, prägenden Einfluss auf ihren künstlerischen Weg.
Jana Kuss studierte an der Musik-Akademie Basel bei Adelina Oprean, bei Thomas Brandis an der Universität der Künste Berlin und in den USA am New England Conservatory Boston bei Michelle Auclair.
Das Kuss Quartett war in den Jahren 2001–2002 das erste Ensemble, das im Quartet- Programm von Mitgliedern des Cleveland Quartets als „Ensemble in Residence“ unterrichtet wurde. Der Durchbruch des Quartetts erfolgte 2002, als es sowohl den Preis des Deutschen Musikrates als auch den renommierten Preis „Premio Paolo Borciani“ in Italien gewann. Unterstützt wurden sie in den kommenden Jahren vom Alban Berg Quartett, deren Mitglieder wichtige Impulse für den Weg ins Berufsleben gaben.
Jana Kuss war schon früh bestrebt, innovative Konzertprogramme abseits der konventionellen Pfade zu entwickeln, oft in Zusammenarbeit mit geschätzten musikalischen und anderen Partnern wie dem Slam-Poeten Bas Böttcher, Schauspieler Udo Samel, Sarah Maria Sun, Miklós Perényi, Dénes Várjon und Maurice Steger.
Seit 2019 besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Kuss Quartett und der Regisseurin Nicola Hümpel sowie ihrem kreativen Ensemble „Nico and the Navigators“. Zudem spielt Jana Kuss seit vielen Jahren mit dem Pianisten Eric Schneider als Klavierpartner.
Sie gibt regelmäßig Meisterkurse bei der Jeunesses Musicales, am Royal Birmingham Conservatory, bei Pro Quartet in Paris, Le Dimore del Quartetto sowie an der Accademia Perosi in Biella.
Jana Kuss spielt eine Geige von Carlo Ferdinando Landolfi (Mailand 1756) und verwendet exklusiv Wondertone-Saiten von Pirastro.

Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello)

Der Cellist Mikayel Hakhnazaryan ist als vielseitiger Musiker in der internationalen Musikwelt bekannt – in erster Linie als Mitglied des Kuss Quartetts, mit dem er weltweit in allen bekannten Konzertsälen wie der Philharmonie Berlin, Carnegie Hall New York, Wigmore Hall London, Musikverein Wien und bei Festivals wie Rheingau Musikfestival, Salzburg und Lucerne Festival u.a., auftritt.
Die Kammermusik ist das Herzstück seiner Laufbahn und so spielte er mit zahlreichen musikalischen Partnern wie Viviane Hagner, Miklós Perényi, Dénes Várjon, Maurice Steger und Sarah Maria Sun, bei Festivals in Prussia Cove, Krzyzowa Music Festival und vielen anderen.
Aus einer Musikerfamilie stammend, ging er nach Abschluss des Armenischen Staatskonservatoriums in die Schweiz an die Academie de Musique Tibor Varga in Sion zu Marcio Carneiro, sein Solistendiplom erwarb er bei Prof. Ivan Monighetti an der Musik-Akademie Basel.
Als ganz besondere und wertvolle weitere Inspiration empfindet Mikayel Hakhnazaryan die langjährige Arbeit und Freundschaft mit dem Cellisten Steven Isserlis.

Schon während seines Studiums in der Schweiz trat er regelmäßig als Solist unter anderem mit dem Kammerorchester Tibor Varga, in seiner Heimat mit dem Armenian Philharmonic Orchestra und dem National Youth Symphony Orchestra auf. In dieser Zeit war er auch Mitglied des Basler Streichquartetts und des Zürcher Streichtrios.
Bei vielen festen und freien Engagements als Solo-Cellist im Baskischen Nationalorchester, dem Luzerner Sinfonieorchester, der Camerata Bern, Camerata Salzburg, Amsterdam Sinfonietta, Kammerorchester Basel, im Gstaad Festival Orchestra, Cappella Andrea Barca ist er ein gern gesehener Gast. Seit über 10 Jahren spielt Mikayel regelmäßig bei den Berliner Philharmonikern sowie als Gast in deren Kammermusikformationen (12 Cellisten/Scharoun Ensemble).
Seit September 2014 ist er Solo-Cellist des Münchener Kammerorchesters.
Er unterrichtet bei Meisterkursen der Jeunesses Musicales, an der Royal Birmingham Conservatory, Suntory Hall Tokyo und weiteren Institutionen. Seit dem Wintersemester 2021/22 hat er einen Lehrauftrag Kammermusik an der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Seine Solo-CD „Inner World“ mit Werken von Schumann, Rachmaninov, Khachaturian erschien im April 2023.
Mikayel spielt ein Instrument von Andrea Castagneri aus dem Jahre 1735.

Das Programm:

Johann Sebastian Bach: Passacaglia und Fuge c-moll BWV 582 (Arrangement von Heinrich Esser)

Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll, op. 102

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll, op. 67 

Hier erhalten Sie Ihre Eintrittskarten: www.ticket-regional.de/tum-ahrensburg

Ahrensburger Kammerorchester

Leitung: Frank Löhr

Jana Kuss (Violine)

Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello)

Orchester 6913

ICH BIN DEIN MENSCH - URAUFFÜHRUNG

25.01.2026, 20:00

3. Abonnementsvorstellung

Alma ist nicht an Liebe interessiert, auch nicht an „Schmetterlingen im Bauch“ oder an einem Bad in Rosenblättern mit Champagner. Tom, ein humanoider Roboter, soll sie in einer Studie dazu bringen, sich in ihn zu verlieben. Anfangs scheitern Toms Versuche, doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto besser kann er sich an Almas Wünsche anpassen. Er wird humorvoller und lockerer, was Alma gefällt. Die unsentimentale Wissenschaftlerin fragt sich plötzlich: „Was kann daran falsch sein, glücklich zu sein?“ Doch ist die Liebe zu einem Roboter nur ein trostloses Selbstgespräch, ein verzweifelter Versuch, der Einsamkeit zu entkommen?
„Ich bin dein Mensch“ erzählt von einer Begegnung, die uns in der nahen Zukunft erwarten könnte. Es ist eine melancholische Komödie um die Fragen der Liebe, der Sehnsucht und was den Menschen zum Menschen macht.

Hier erhalten Sie Ihre Eintrittskarten: www.ticket-regional.de/tum-ahrensburg

Produktion Hamburger Kammerspiele
Nach dem gleichnamigen Drehbuch von Maria Schrader und Jan Schomburg
Frei nach Motiven der Erzählung „Ich bin dein Mensch“ von Emma Braslavsky
Bearbeitung für die Hamburger Kammerspiele von Esther Hattenbach
Regie: Esther Hattenbach, Ausstattung: Geelke Gaycken, Musik und Sound Design: Johannes Bartmes
Dramaturgie: Anja Del Caro
Mit Lilli Fichtner, Noëlle Ruoss, Ingo Meß, Tobias van Dieken

ICH BIN DEIN MENSCH KS 2024 15205 final lowres

Alinde Quartett

17.01.2026, 20:00

Alinde Quartett

4. Abonnementskonzert

Meisterstück der Natur

Die Fuge: der Diamant des harmonischen Verstandes

Auch im 19. Jahrhundert blieb die Fuge ein Stil, der jeden Komponisten faszinierte und interessierte, wie so viele andere charakteristische Elemente des barocken Repertoires. So schrieb Joseph Martin Kraus über sie: „O – du Diamant des harmonischen Verstandes – du Quelle der Empfindungen – dein ist die Macht, den Kenner himmelan zu entzücken, und dem Liebhaber die Augen angelweit aufzusperren oder gar einzuschläfern!”, um sich dann über die kanonische Doppelfuge zu äußern: “Du, du bis das Meisterstück der Natur.“

Das Alinde Quartett, benannt nach Schuberts Lied, genießt international großes Ansehen für sein vielseitiges Repertoire und die gelungene Verbindung von Tradition und Innovation. Ob auf historischen oder modernen Instrumenten – ihr Programm reicht von Werken der Renaissance über romantische Streichquartette bis hin zu zeitgenössischen Auftragskompositionen. Diese künstlerische Vielfalt hat sie auf die bedeutendsten Bühnen der Welt geführt, darunter die Berliner Philharmonie, die Elbphilharmonie Hamburg, das Konzerthaus Berlin und renommierte Festivals wie das Schleswig-Holstein Musik Festival und das Verbier Festival.

In der Saison 2024/2025 übernimmt das Quartett eine herausragende Residenz als Portraitkünstler an der Kölner Philharmonie, ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere. Geprägt durch die Anleitung von Größen wie Eberhard Feltz, Günther Pichler und Rainer Schmidt, zeichnet sich ihr Spielstil durch tiefgehende Recherche und eine feinsinnige sowie freie Interpretation aus.

Abseits ihrer zahlreichen Konzertauftritte widmet sich das Alinde Quartett mit großer Leidenschaft der musikalischen Bildung der nächsten Generation. Mit interaktiven Formaten wie Mitmach-Konzerten, offenen Proben und Schulprojekten laden sie Kinder und Jugendliche dazu ein, die faszinierende Welt der Kammermusik auf lebendige und greifbare Weise zu entdecken. Besonders in Workshops und Familienkonzerten an renommierten Spielstätten wie der Kölner Philharmonie und dem Festspielhaus Baden-Baden schaffen sie inspirierende Musikerlebnisse, die ein junges Publikum begeistern und nachhaltig prägen.

Seit 2008 ist das Alinde Quartett tief in das visionäre Projekt #Schubert200 eingebunden, einem ambitionierten sechsteiligen Aufnahmezyklus, der in Zusammenarbeit mit Hänssler Classic und Deutschlandfunk entsteht. Ziel des Projekts ist es, bis 2028 alle Streichquartette von Franz Schubert in neu interpretierten Einspielungen zu präsentieren. Dabei verbindet das Quartett seine akribische Auseinandersetzung mit Schuberts Werken mit der spannenden Integration zeitgenössischer Musik: Jede Aufnahme wird durch ein eigens in Auftrag gegebenes Werk ergänzt, das von führenden Komponisten unserer Zeit geschaffen wird. Mit #Schubert200 unterstreicht das Quartett seinen Anspruch, sowohl die Tiefgründigkeit und Vielschichtigkeit der klassischen Musiktradition zu bewahren, als auch mutig neue Wege in der Kammermusik zu beschreiten. Dieses Projekt ist mehr als ein reines Aufnahmevorhaben – es ist eine künstlerische Reise, die die Relevanz und Lebendigkeit von Schuberts Musik im 21. Jahrhundert eindrucksvoll erfahrbar macht.

Programm:

Fugenkompositionen von Joseph Martin Kraus (1756 – 1792), Clara Schumann (1819-1896),  Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Franz Schubert (1797-1828) und Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)

Hier erhalten Sie Ihre Eintrittskarten: www.ticket-regional.de/tum-ahrensburg 

Eugenia Ottaviano - Violine 1 

Guglielmo Dandolo Marchesi - Violine 2


Gregor Hrabar - Viola 

Bartolomeo Dandolo Marchesi - Violoncello

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Frühstück bei Tiffany

21.11.2025, 20:00

Barbara Auer und Jens Wawrczeck lesen Frühstück bei Tiffany

2. Abonnementsveranstaltung

Frühstück bei Tiffany

Lesung mit Barbara Auer und Jens Wawrczeck

In der flirrenden Atmosphäre des New Yorker Hochsommers lässt sich die 18-jährige Holly Golightly vom Strom des leichten Lebens treiben. Sie weiß, wie man wilde, ausschweifende Partys feiert und genießt ihr Leben zwischen Playboys, Bohemiens und Multimillionären. Sie weiß aber auch, was hilft, wenn sie von Angst und Melancholie überfallen wird: ein Abstecher zu Tiffany. Der Anblick kostbarer Juwelen beruhigt sie sofort!

Vor 60 Jahren erschien Frühstück bei Tiffany – der Roman, der den jungen Truman Capote weltberühmt machte. Barbara Auer und Jens Wawrczeck bringen dieses Meisterwerk nun auf die Bühne. Einfach und direkt präsentieren sie diese Geschichte, leicht vorgetragen und so elegant wie die Lebensweise von deren Hauptfigur Holly Golightly.

Während der Film mit Audrey Hepburn zu einem Klassiker des romantischen Hollywood-Kinos geworden ist und vor allem eine überwältigende Liebesgeschichte erzählt, erkunden Barbara Auer und Jens Wawrczeck auch die Facetten der Romanfiguren, die keinen Eingang ins Drehbuch gefunden haben, die uns heute aber mehr denn je bekannt vorkommen.

Denn Capotes Figuren sind auch Getriebene, auf der Suche nach Sinn und einer Heimat. Sie wissen oder ahnen zumindest, daß sich hinter dem vermeintlich sicheren Lebensstil eine Leere verbirgt. Sie richten sich ein in einer Welt, wo der schöne Schein alles ist und wollen doch etwas anderes, von dem sie keinen wirklichen Begriff haben. Anders als Holly Golighltys namenloser Kater, der nirgendwo und doch zugleich überall zu Hause ist.

Hier erhalten Sie Ihre Eintrittskarten: www.ticket-regional.de/tum-ahrensburg

Barbara Auer und Jens Wawrczeck lesen Frühstück bei Tiffany

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